ARAVAIPA - BÜCHER fÜr HELLE KÖPFE -  und Tiger

Werner J. Egli
DER LETZTE KAMPF DES TIGERS
ca. 200 Seiten, € 14,90 [D], € 15,40 [A]

UVP für die Schweiz: CHF 17.90
ISBN 978-3-03864-000-4 (ab 10 und Erw.)

ISBN 978-3-03864-200-8 (Ebook)

 

Weil ein sibirischer Tiger Yuris Vater getötet hat, entschließt sich Yuri, diesen „Menschenfresser“ zur Strecke zu bringen. Er überredet den alten Wildhüter Wladimir, ihn zu begleiten. Die beiden sind nicht die Einzigen, die Jagd auf diesen Tiger machen, und Yuri beginnt auf dessen Fährte durch Schnee und Eis zu begreifen, dass die letzten Tiger Sibiriens um ihr Überleben kämpfen müssen. Sein Hass auf den „Killer“ seines Vaters verschwindet, und er fängt an, diese mächtige Raubkatze zu bewundern. Doch dann greift der Tiger Yuris Freundin Lena an …

 

Sacha Rufer, umweltnetz-schweiz.ch, Forum für umweltbewusste Menschen sagt zum Buch:

 

„Das Leben in Sibirien ist hart. Wenn man da erfährt, dass ein Tiger den eigenen Vater getötet hat, dann schnappt man sich sein Gewehr und geht los, den Tiger zu töten. Genau das tut der Held dieses spannenden Jugendromans. Er ist kein Schöngeist, und gewiss ist er kein Romantiker. Auch die Geschichte treibt keine Kapriolen. Vom Moment der Nachricht vom Tod des Vaters bis zur Konfrontation mit dem menschenfressenden Tiger marschiert sie unbeirrt vorwärts. Die Sprache des Romans ist karg und selbst in der Beschreibung der aufflackernden Liebe des Helden von zurückhaltender Kühle. Doch was sich in dieser Sprache an Gefühl und Dramatik staut, schlägt direkt auf den Leser zurück. Die Natur ist kein Anlass zur Schwärmerei, sondern zu sich stetig vertiefendem Respekt, und obwohl das Buch zu einer wenig tierschützerischen Zielsetzung strebt, der Tötung eines der letzten Sibirischen Tiger, vermittelt es mehr von der Achtung für diesen Tiger, als es manches Sachbuch tut. Wir sind tief beeindruckt vom Autor. Er kann eine einfache Geschichte spannend und vielschichtig gestalten, und er kann darin Wissen verpacken, ohne ein Hinweisschild drauf zu pappen. Seine Figuren sind lebendig und echt, und genauso ist es sein glaubwürdiges Plädoyer für Tierschutz.“